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Roller Total - nach Rikon ins Tibet-Institut

Wann: Sonntag 13.09.2015 (ganztägig)
Typ: kuk Blaue Tour
Ort: Start: folgt. Ziel: Rikon
Teilnehmer: kuk-Mitglieder

Einmal im Jahr startet unsere Retro- / Roller-Tour. KuK hat sich dieses Jahr anlässlich des Europäischen Tags des Denkmals ein paar der begehrten Plätze für einen Besuch im Tibet-Institut in Rikon gesichert. Dieses tibetische Kloster ist sonst für die Öffentlichkeit nicht zugänglich, sondern nur an diesem Tag. Du willst mitkommen? Gerne - aber nur wenn dein Töff älter als 10-jährig ist, ODER wenn du mit einem Roller kommst, egal ob jung oder alt. Das Tempo wird rollermässig und motorschonend gemütlich sein. Also - wenn du selber weder Roller noch Retro-Töff hast, borg dir eine Vespa, und los gehts! Dress-up passend zum Töff ist immer gern gesehen - egal, ob 80er-Punk, Petticoat oder Teddy Boy.

  • Treffpunkt ist um 9:00 Uhr, Start um 9:30 Uhr. Die genaue Strecke wird noch nachgereicht, Startpunkt günstig gelegen für Frauen aus Winterthur, Schaffhausen und Zürich.
  • Vornweg fährt eine 40 ccm Kreidler, Bj. 1977 im Schnitt mit 45 km/h.
  • Daher sind Spass, Kultur und Entschleunigung angesagt!
  • Führung in Rikon am Sonntag, 13. September um 13:40 Uhr.
  • Zwischen Start und Museum gibt es noch eine kleine Stärkung (selbstgemacht, damit das Zeitmanagement funktioniert).
  • Kontaktnahme mit Micha (Organisation).

Damit ihr in etwa wisst, worum es bei der Führung geht, anbei der Ankündigungstext der kantonalen Denkmalpflege:

"1961 nahm die Schweiz Flüchtlinge aus dem Tibet bei sich auf. Die Gebr. Kuhn boten ihnen in ihrer Rikemer Metallwarenfabrik (heute Kuhn Rikon AG) Arbeit und Unterkunft. 1967 gründeten sie auf Empfehlung des Dalai Lama das Tibet-Institut als erstes tibetisches Kloster in der westlichen Welt, um auch die kulturelle Betreuung der eingewanderten Familien sicherzustellen. In einem zweiteiligen Rundgang (beschränkte Platzzahl) zeigt die kantonale Denkmalpflege das historische Fabrikareal mit dem gut erhaltenen Fabrikgebäude von 1824 sowie das aus architekturgeschichtlicher Sicht äusserst innovative, postmoderne Klostergebäude von 1968. Im Zentrum steht die Vermittlung der Industrialisierung des Tösstals, aber auch die Auswirkungen der Immigration der Tibeter in den 1960er Jahren werden thematisiert. Das Museum der Kuhn Rikon AG zeigt die Geschichte des Kochens anhand einiger rarer, mitunter kurioser Küchenutensilien, die Bibliothek des Tibet-Instituts ist ebenfalls ganztags geöffnet und individuell zu besichtigen."  

     


 

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