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Westschweizer Sommerweekend

Sommer-Weekend: 8 Frauen, Kurven, Kultur & Kilometer

Acht motorradbegeisterte Frauen, zwei Tage, unzählige Kurven, sechs Kantone, ein bisschen Regen und ganz viel gute Laune – das war unser KuK-Sommerweekend.

Vollgetankt starteten wir in Rothenburg und genossen auf Schallenberg- und Jaunpass die ersten Kaffee- und Aussichtspausen, bevor uns ein Regenschauer zu einer ungeplanten Hotelrast zwang. Doch echte Töfffahrerinnen wissen: Regenhosen gehören genauso zum Abenteuer wie Sonnenschein – und das gemeinsame Ein- und Auspacken wurde fast zur eigenen Disziplin.

Am Abend warteten Grandson, der Neuenburgersee, ein gemütlicher Apéro und feines Essen. Spätestens dort war klar: Nicht nur die Strassen, sondern auch die Gespräche, das Lachen und die vielen kleinen Momente machten dieses Wochenende besonders.

Der zweite Tag führte uns durchs malerische Val de Travers ins Maison de l'Absinthe. Während einige der "grünen Fee" lieber mit einer weiteren Tasse Kaffee auswichen, liessen sich andere von der Ausstellung begeistern – und noch mehr vom Shop. Dank ausgeprägter Tetris-Künste fanden schliesslich sogar die neu erstandenen Flaschen zwischen Regenzeug, Handschuhen und Notfall-Salami ihren Platz im Motorradgepäck. Ob alle Flaschen tatsächlich als Mitbringsel zu Hause ankamen, bleibt allerdings ein wohlgehütetes Geheimnis.

Nach der eindrücklichen Taubenlochschlucht, einem feinen Mittagessen und einem letzten gemütlichen Kaffeehalt in Büren an der Aare – inklusive Quellwasser, Gelati und der Erkenntnis, dass Caffè Freddo nicht immer gleich Caffè Freddo ist – löste sich die Gruppe bereits 50 Kilometer vor dem eigentlichen Ziel langsam auf.

Zurück bleiben viele schöne Erinnerungen: traumhafte Strassen, herrliche Ausblicke, Feriengefühl in der Westschweiz, eine brandneue Suzuki als heimlicher Star, spontane Begegnungen, gefüllte Spendenkassen und vor allem ganz viel KuK-Geist. Oder wie es wohl alle unterschreiben würden: Nicht die Kilometer waren das Highlight, sondern die Menschen, mit denen wir sie erleben durften. Und vermutlich sind die meisten mit einem breiten Grinsen in die heimische Garage gefahren.